Die Idee günstigen Wohnraum zu schaffen, entstand in den 1940er-Jahren, als das Aufblühen der Industrie in Täuffelen dazu führte, dass es immer wieder an Wohnungen fehlte. Da diese Wohnungsknappheit die Suche nach neuen Arbeitskräften erschwerte, begann die Firma Laubscher damals, Wohnungen und Einfamilienhäuser für ihr Personal zu bauen. Die Bautätigkeit war so intensiv, dass im Laufe der Jahrzehnte die «Laubscher-Häuser» ganze Quartiere prägten.
Mittlerweile verfügt die Laubscher Liegenschaften AG über 12 Wohnhäuser mit total 48 Wohnungen in Täuffelen, die an Mitarbeitende der Laubscher Präzision AG und auch an Dritte – nicht gewinnorientiert – vermietet werden.
Auch die dorfbildprägenden Gebäude der Laubscher Präzision AG, die etappenweise seit 1851 entstanden sind, gehören zur Laubscher Liegenschaften AG.
Mehr dazu erfahren Sie auf www.laubscher.swiss, in der Broschüre zu unserem 175-Jahre-Jubiläum und im Film.
Unsere Gebäude wurden nach Möglichkeit optimiert und renoviert, Isolationen entsprechend ergänzt. Für das Warmwasser wurden zum Teil Aufdach-Solarzellen montiert.
Wir vermieten unsere Wohnungen knapp kostendeckend, also nicht gewinnorientiert. So bemühen wir uns stets, unsere Liegenschaften optimal zu halten, damit die Mieten dennoch günstig bleiben.
Jedoch sind in den alten Häusern moderne Installationen wie Lifte, Wärmepumpen, PV-Anlagen nur schwer und mit riesigem (finanziellem) Aufwand zu realisieren. Deshalb wird nun an der Alpenstrasse, unserem ersten Standort für Mitarbeiterwohnungen, ab 2024 das Projekt «Neues Wohnen» realisiert. Hier erfahren Sie mehr dazu.

Planung und Start der Realisierung des Projektes
«Neues Wohnen» an der Alpenstrasse
Gründung der Laubscher Liegenschaften AG – Schwesterfirma der Laubscher Präzision AG. Das gesamte Fabrikgebäude/-areal sowie sämtliche Wohnhäuser und Ländereien werden in die Laubscher Liegenschaften AG übertragen.

Verkauf des Standorts Murten und dem dazugehörende Wohnhaus
Ein- und Mehrfamilienhäuser werden
– zumeist an Mitarbeitende – verkauft.

Wohngebäude Baichtweg 2–4 und Kirchackerstrasse 8 + 10 werden erbaut.

Bau der Wohnhäuser Kirchackerstrasse 14 + 18, beide totalsaniert im Jahr 1997 bzw. 1999
Kauf der Landparzellen Baichtweg und Kirchackerstrasse

Erwerb der Liegenschaft Dorfrain 13 (Baujahr 1942) mit Umschwung
Erwerb 2. Teil des Lands Baumgartenäcker, heute Inselstrasse
Baubeginn von Einfamilienhäusern und Wohnblöcken für das Personal in Täuffelen

Kauf der Wohnliegenschaft Alpenstrasse 12, um Mitarbeitenden einen kurzen Arbeitsweg zu bieten

Bau der Wohnhäuser Inselstrasse 2–10
Erwerb 1. Teil des Lands Baumgartenäcker, heute Inselstrasse

Kauf der Wohnliegenschaft Alpenstrasse 6/8 (erbaut 1921) um Mitarbeitenden einen kurzen Arbeitsweg zu ermöglichen

Die Firma eröffnet eine Zweigstelle in Murten, die ausschliesslich Grammophonnadeln herstellt. Dazu gehört ein Wohngebäude für Mitarbeitende.
Fabrikgebäude für Grammophonnadeln in Sutz wird verkauft (heute Bettwarenfabrik).

Um den Mitarbeitenden aus den weiteren Umgebung Verpflegung bieten zu können, eröffnet das Ehepaar Laubscher im Parterre ihres Wohnhauses den Gasthof Bären, der von Margaritha Laubscher geführt wird.

Als Samuel Laubscher 1851 aus Malleray in seine Heimat zurückkehrt, baut er die erste Fabrik im Dorf.

Samuel Laubscher gründet in Malleray im Berner Jura ein Feinmechanik-Atelier zur Herstellung von Uhrenschrauben.